Berufskleidung im Mietservice als Vorbild für nachhaltige Mode

Laut einer aktuellen Studie des Umweltbundesamtes (UBA) sind Langlebigkeit und Nutzungsdauer neben Recycling für den nachhaltigen Umgang mit Kleidung entscheidende Faktoren – was dem Geschäftsmodell eines textilen Mietservices entspricht.


Die weltweite Textilproduktion hat sich seit der Jahrtausendwende mehr als verdoppelt – gleichzeitig wird Kleidung immer kürzer und weniger intensiv genutzt. Eine Entwicklung, die nicht nur den Ressourcenverbrauch ansteigen lässt, sondern auch die CO₂-Bilanz der Textilindustrie verschlechtert. Diese gilt heute als einer der größten Klimasünder weltweit. Die zentrale Frage lautet: Wie können wir mit Kleidung – und speziell Berufskleidung – nachhaltiger umgehen?

UBA-Studie nachhaltige Kleidung: Langlebigkeit als Schlüssel

Die UBA-Studie „Die Rolle der Langlebigkeit und der Nutzungsdauer für einen nachhaltigen Umgang mit Bekleidung“ beschäftigt sich mit genau dieser Frage. Sie zeigt, dass neben den Lieferketten und Recycling-Optionen vor allem die Verlängerung der Nutzungsdauer im Fokus stehen muss. Langlebigkeit bedeutet, dass Kleidung möglichst lange ihre vorgesehene Funktion erfüllt. 

Unterstützt wird dies durch:

  • hochwertige Materialien
  • einfache Reparierbarkeit
  • richtige Pflege
Pflege und Reparatur – oft unterschätzt

Die richtige Pflege kann die Lebensdauer von Kleidung signifikant verlängern – das ergaben Untersuchungen des Forschungsprojekts „InnaBe“ im Rahmen einer Schwachstellenanalyse von Oberbekleidung. Allerdings sind Pflegehinweise auf Etiketten oft nicht eindeutig und selten mit modernen Waschmaschinen oder Waschmitteln abgestimmt. Zudem hat sich die Reparaturkultur stark verändert: Während früher Garnreste selbstverständlich aufgehoben und Kleidungsstücke ausgebessert wurden, nutzen heute nur etwa die Hälfte der Menschen überhaupt Reparaturangebote. Doch auch gerade mit Hilfe von Reparaturarbeiten kann Bekleidung länger im Einsatz bleiben.

Berufskleidung als Vorbild

Die Studie wirft auch einen Blick auf Berufskleidung. Denn hier ist Langlebigkeit von Natur aus ein zentrales Kriterium.

Unterschiede zur Freizeitkleidung:

  • robuste, strapazierbare Gewebe
  • Doppel- und Dreifachnähte
  • verstärkte Knie- und Taschenbereiche
  • hochwertige Reißverschlüsse, die austauschbar sind

Diese Faktoren sorgen dafür, dass Berufskleidung deutlich länger genutzt werden kann. Im Geschäftsmodell eines textilen Mietservices sind fachgerechte Reparatur- und Waschprozesse fest verankert.
 
Textilrecycling vs. Langlebigkeit

Ein Textil zu recyceln spart rund 19 % klimaschädlicher Einflüsse ein. Doch wird ein Kleidungsstück einfach doppelt so lange genutzt, beträgt die Einsparung bereits 49 %. Noch besser: Wenn zusätzlich erneuerbare Energien bei Produktion und Pflege zum Einsatz kommen, steigt die Einsparung sogar auf 67 %. Damit wird klar: Das nachhaltigste Kleidungsstück ist das, das möglichst lange getragen wird.

Fazit: Zukunft braucht langlebige Kleidung

Die UBA-Studie zeigt deutlich: Der Fokus allein auf Recycling reicht nicht. Langlebigkeit, Reparaturmöglichkeiten und richtige Pflege sind ebenfalls entscheidend, um Ressourcen zu schonen und die Umweltbelastung der Textilindustrie zu reduzieren.
Vor allem die Berufskleidung mit ihren erprobten Modellen im textilen Leasing kann hier als Vorbild für den Alltag dienen. Unternehmen, die auf langlebige Berufskleidung im DBL Mietservice setzen, leisten also nicht nur einen Beitrag zur Nachhaltigkeit, sondern profitieren auch wirtschaftlich von einem längeren Lebenszyklus ihrer Textilien.

Hier können Sie die passende Berufskleidung für Ihr Unternehmen finden.


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